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Hitachi

Social Innovation

Ist Ihr nächster Kollege ein Roboter?

Wir sind noch einige Jahre davon entfernt, dass uns Roboter auf Abruf bereitstehen, aber künstliche Intelligenz (KI) hat bereits einen tiefgreifenden Einfluss auf den Arbeitsplatz.

Wir sind noch einige Jahre davon entfernt, dass uns Roboter auf Abruf bereitstehen, aber künstliche Intelligenz (KI) hat bereits einen tiefgreifenden Einfluss auf den Arbeitsplatz.

Während einige Kritiker das Ende von Arbeitsplätzen befürchten, hat die Umsetzung bewiesen, dass eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter sich extrem effizient und positiv auswirken kann. Wenn KI für sich wiederholende und aufwändige Aufgaben genutzt wird, stehen die Chancen gut für eine Umgebung, in der sich Menschen weiterqualifizieren und sich auf kreativere und strategische Entscheidungen konzentrieren können.

Von Workflow-Management-Tools bis hin zu Entwicklungsprognosen und Methoden, wie Marken Werbung einkaufen, ändert KI die Art, wie wir Geschäfte betreiben. Die japanische Kapitalbeteiligungsfirma Deep Knowledge hat sogar eine KI zum Vorstandsmitglied ernannt, das Markttrends schneller voraussagen kann als ein Mensch. Die Möglichkeiten für die Zusammenarbeit von Mensch und KI sind viel interessanter als irgendeine neue Software.

Zahlen vs. Instinkt

Ein hohes Datenaufkommen ist für Unternehmen eine Goldgrube und der Hauptauslöser für Fortschritte in der KI, da maschinelle Lerntechniken eine gewaltige Menge an Informationen erfassen und organisieren können, um Prognosen und neue Einblicke zu gewinnen, die weit über die Möglichkeiten der manuellen Verarbeitung hinausgehen. Sie erhöht nicht nur die organisatorische Effizienz, sondern senkt auch die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass ein entscheidender Fehler gemacht wird. KI kann unregelmäßige Muster entdecken, wie beispielsweise Spamfilter oder Zahlungsbetrugsfälle, und Unternehmen in Echtzeit über verdächtige Aktivitäten alarmieren.

Aber dass eine Maschine demnächst alles übernimmt, ist nicht zu erwarten. So leicht es für die maschinelle Lerntechnik sein mag, sich selbst zu verbessern, so stark fehlt es ihr an Intuition. Bauchgefühl kann nicht einfach so durch Algorithmen repliziert werden, wodurch der Mensch ein wichtiges Teil des Puzzles ist. Die beste Lösung wird sein, wenn Mensch und Maschine harmonisch zusammenleben, und sich gegenseitig auf ihre Stärken verlassen. Die Werbung ist das perfekte Beispiel dafür, wie Unternehmen stundenlang über Daten und Kosten brüten können, um ihre Strategie umzusetzen. Inzwischen übernehmen das hauptsächlich Maschinen, und Werbetreibende können sich weiterqualifizieren und darauf konzentrieren, wirkungsvollere Inhalte zu konzeptionieren.

Ein aufwändiger Ansatz

Roboter als Lagerarbeiter. Dieses Thema wird häufig von den Medien aufgegriffen. Besonders zur Weihnachtszeit, da weithin angenommen wird, dass sich wiederholende, arbeitsintensive Tätigkeiten Prozesse sind, die bald von Robotern übernommen wird. Tatsächlich ist das jedoch eine Aufgabe, die tendenziell besser von Menschen ausgeführt wird, da die von Robotern verwendeten Auto-Sensoren zur Identifizierung von Artikeln Probleme mit den unterschiedlichen Verpackungsarten haben. Und auch wenn Angestellte die Aufgaben häufig gemäß den Anweisungen von Computern ausführen, haben sie dabei auch neue Ideen zur Lösung von Problemen.

Beim neuesten Roboter von Hitachi lernt die KI automatisch von menschlichen Arbeitern, analysiert die Ergebnisse der angewandten Methoden und verwendet beim nächsten Mal die besten. Im Gegensatz zu den schwer hebenden Robotern zum Beispiel, die in verschiedenen Lagerräumen eingesetzt werden, können Computer von Hitachi sich an Änderungen anpassen, wie Schichtsysteme und Wetterbedingungen. Dies wird durch die Analyse von Daten vergangener großer Datenmengen ermöglicht, die den tatsächlichen Arbeitsbedingungen des Tages hinsichtlich Arbeitsdetails, Arbeitsvolumen und Wetter ähneln, um nützliche Instruktionen zur Arbeitsbewältigung zu liefern. Dadurch kann der Betrieb aus früheren Erfahrungen lernen und die Empfehlungen von der KI lassen sich anschließend von Menschen umsetzen, was schließlich die Weiterqualifizierung und Verbesserung der Vorgänge ermöglicht. In einem von Hitachis Lagerräumen stieg die Produktivität dank eines KI-Systems um 8 %. Dort hofft man, die „Zusammenarbeit zwischen Mensch und KI“ ausbauen zu können.

All diese Beispiele beweisen, dass es außer Frage steht, ob Roboter ODER Menschen Tätigkeiten ausführen. Es geht vielmehr darum, das enorme Potenzial ihrer Zusammenarbeit aufzuzeigen. Wenn Zahlenverarbeitung und arbeitsintensive Tätigkeiten von Maschinen unterstützt werden, schafft man Platz für einen effizienteren, produktiveren Arbeitsplatz, der mehr Zeit schafft für Kreativität und Innovation am Arbeitsplatz.