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Hitachi

Social Innovation

Die sog. Millennium-Generation lebt in Verschwendung

Spare in der Zeit, so hast du in der Not – entdecken Sie, wie Technologie uns dabei hilft, weniger Lebensmittel zu verschwenden.

In einer überraschenden Trendwende für unsere sogenannte Grüne Generation wurde kürzlich geschätzt, dass die Millennium-Generation fast 50 % mehr Lebensmittel verschwendet als Menschen über 65!

Auch wenn die Millennium-Generation am schlimmsten erscheint, führt unser moderner Lebensstil uns alle zu weniger Sparsamkeit.

Allerdings beginnt intelligente Technologie dabei zu helfen, dass jede Generation beim Kauf und bei der Aufbewahrung von Lebensmitteln ein wenig nachhaltiger wird.

Die Veränderung unserer Gewohnheiten beim Kauf und bei der Lagerung von Lebensmitteln ist ein Schlüsselelement des technologischen Kampfs gegen Lebensmittelverschwendung. Wir sind alle schuldig, wenn es darum geht, zu viele Lebensmittel zu kaufen, wenn wir Angst haben, nicht genug im Kühlschrank zu haben, oder schlimmer noch, impulsartig zu kaufen, wenn unsere Augen größer sind als unser Magen. Im Bereich der Lagerung sind intelligente Kühlschränke der neueste Schrei auf dem Markt, die darauf abzielen, den Kunden den aktuellen Stand ihrer Lebensmittel mitzuteilen. Durch die Überwachung des Inhalts unseres Kühlschranks und durch das Verschicken von Fotos („Shelfies“) auf unser Telefon, können intelligente Kühlschränke uns mitteilen, welche Lebensmittel wir haben, wie lange sie noch haltbar sind und sie können sogar unsere online Bestellung aktualisieren. Man hofft, dass die Menschen durch das Wissen, wie viele Lebensmittel sie noch zuhause haben und wie lange sie diese noch verbrauchen können, ihre Lebensmittelverschwendung einschränken können.

Lebensmittelverschwendung einzuschränken liegt nicht nur beim Verbraucher, es liegt auch in der Verantwortung der Supermärkte. Sie werfen Lebensmittel im Wert von Tausenden von Pfund an unverkaufter Ware weg, weil sie ihr Verfallsdatum überschritten hat. Das ist nicht nur verschwenderisch, sondern auch so teuer, dass Supermärkte die Technologie von Hadron Collider anwenden, um vorauszusagen, wie viel eines jeden Teils Käufer täglich in ihren Geschäften kaufen werden. Durch die Anwendung des Neurobaynes Algorithmus, der für die Anwendung in der Partikelphysik entwickelt wurde, konnten Supermärkte wie Morrisons den Regalbedarf genauer vorhersagen und so die Menge an weggeworfener Ware pro Tag reduzieren.  

Aber es sind nicht nur die Lebensmittel, die wir kaufen und lagern, die zum hohen Grad an Verschwendung beitragen – das Wissen darum, wie Materialien am besten wiederverwendet und recycelt werden können, ist ebenfalls ein Schlüsselelement im nachhaltigen Lebensmittelkreislauf. Durch die Vereinfachung Beschleunigung des Recyclings wird die Menge an wiederverwertbaren Verpackungen, die einfach weggeschmissen werden, reduziert. Intelligente Mülleimer der Firma Bin.E werden gerade in Polen ausprobiert. Sie sind in der Lage unterschiedliche Arten von Abfallmaterial zu erkennen durch ein System von Sensoren, Bilderkennung und KI. Die Kamera und die Sensoren identifizieren dann das Material, und das Teil wird in eine der kleineren Müllbehälter innerhalb des Behälters gepresst und ist dann fertig für die Mitnahme.

Aber gibt es einen Weg, verschwenderische Verpackungen insgesamt zu vermeiden, aber trotzdem die nützlichen Informationen abzubilden, die die Lebensmitteletiketten liefern? Hitachi hat CO2 Laser Marking entwickelt, das direkt auf Lebensmittel drucken kann, was sich in mehr Nachhaltigkeit und Nachverfolgbarkeit auswirkt. Wenn Technologien wie diese verbreiteter werden, könnte das dabei helfen, die Notwendigkeit für Lebensmittelverpackungen wesentlich zu verringern. 

Zusammen mit der Veränderung unserer Einkaufsgewohnheiten und der Art und Weise, wie wir unsere Lebensmittel lagern, führt uns intelligente Technologie in eine nachhaltigere und weniger verschwenderische Zukunft.