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Hitachi

Social Innovation

Mit den Märchen aufräumen: Solarenergie

Hitachi räumt mit den Märchen auf und hilft, die drei Hauptmythen über die Solarenergie zu entlarven.

Wenn die Energieressourcen eine Familie wären, könnte man sich Öl und Gas als Großeltern vorstellen ‒ alternd und möglicherweise nicht mehr lange bei uns.

öDie erneuerbaren Energien wären die zweite Generation der Familie, die jungen, hippen Eltern mit Begeisterung für intelligente neue Ideen, aber manchmal von der älteren Generation missverstanden.

Solarenergie gehört zu diesen oft schlecht gemachten Energiequellen, mit zahlreichen Irrtümern darüber, wie sie funktioniert. Aber keine Angst, Hitachi räumt mit den Märchen auf und hilft, die drei Hauptmythen über die Solarenergie zu entlarven:

Mythos 1: Solarenergie funktioniert nur, wenn die Sonne scheint

Ein verbreiteter Irrtum über Solarenergie ist, dass sie nur funktioniert, wenn die Sonne scheint. Tatsächlich ist aber das ultraviolette Licht der Sonne alles, was Solarenergie braucht, um Energie zu erzeugen. Solarmodule können auch an nebligen und bewölkten Tagen einen Haufen Energie erzeugen, da das UV-Licht es immer noch schafft hindurchzuscheinen. Es ist vielleicht überraschend, aber Solarmodule sind bei kühleren Temperaturen sogar effizienter als bei heißen. Nehmen wir zum Beispiel Deutschland: nicht gerade ein traditioneller Ort für Sonnenanbeter. Und dennoch wurde im Juni 2014 50 % von Deutschlands Elektrizitätsnachfrage zu 23,1 Gigawatt aus Solarenergie gedeckt – was zu diesem Zeitpunkt der Hälfte der gesamten Weltproduktion entsprach. Es ist zu erwarten, dass Deutschland weiterhin einer der weltweiten Top-Plätze für die Erzeugung von Solarenergie bleibt – da kommt kein wolkiger Tag dazwischen.

Mythos 2: Solarmodule können keine extremen Wetterbedingungen aushalten

Es schneit, es regnet, es hagelt; können Solarmodule das alles aushalten? Solarmodule sind robust und dafür gemacht, auch bei verschiedenen Wetterbedingungen lange zu halten. Der amerikanische Solarmodulhersteller Solar World führt strenge Tests durch, um sicherzustellen, dass die Module bereit für die Welt sind. Das Unternehmen beginnt damit, ein halbes Kilo schwere und 2,54 cm große Stahlkugeln aus 4,2 Metern Höhe auf die Solarmodule fallen zu lassen. Dieser Prozess wird bis zu 20 Mal an derselben Stelle auf mindestens 11 verschiedenen Einschlagsstellen wiederholt. Dann lassen sie schwere oder harte Objekte auf das Modul fallen, um die Stabilität und die Bruchsicherheit sicherzustellen – darunter auch ein mit 45 kg Blei gefüllter Sack aus 1,2 Metern Höhe genau in die Mitte des Moduls! Danach werden die Module in einen Klimaraum gestellt, der 25 Jahre Wetterveränderungen nachstellt. In der Kammer ist es den Modulen möglich, Temperaturen bis zu -40 Grad Celsius und bis zu 85 Grad Celsius auszuhalten.  Das mag zwar wie Foltermethoden aus dem Mittelalter klingen, aber diese Tests sind notwendig, um zu erreichen, dass Solarmodule in verschiedenen Umgebungen bestehen.

Mythos 3: Die Nutzung von Solarenergie ist zu teuer, ich werde meine Investition niemals zurückerhalten

In ganz Europa gibt es Irrtümer darüber, wie viel Solarmodule kosten und wie die Rendite ist. Die auf dem Vereinigten Königreich basierende Vergleichsseite für Solarenergie, The Eco Website, behauptet, dass 2/3 der Konsumenten nicht wissen, wie viel Solarmodule kosten. Die Kosten der Module sind in Wahrheit fallend und es ist zu erwarten, dass dieser Abwärtstrend anhält.  Forscher der Oxford Universität haben herausgefunden, dass die Module seit den 1980er Jahren jedes Jahr um 10 % billiger geworden sind und es ist wahrscheinlich, dass dieser Trend anhält. Die fallenden Kosten für Solarmodule bedeuten, dass im Jahr 2016 die typische Rendite für Solarmodule bei 4,8 % über 20 Jahre liegt. Solarmodule werden nicht nur günstiger, sondern sie können auch ein netter kleiner Nebenverdienst sein, was für alle bessere Sommerferien bedeutet.