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Hitachi

Social Innovation

Daten, eine zentrale Frage für die Energie

Datenfirmen setzen Trends für andere Branchen, wenn es um das Aufräumen ihrer Betriebe geht.

Experten haben einen “Daten-Tsunami” beschrieben, der auf uns zukommt, da Milliarden neuer Geräte online gehen.

Die Möglichkeiten, die Welt durch bessere Konnektivität zu verbessern, sind riesig, aber die Frage, wie wir die Rechenzentren mit Strom versorgen können, um diese Änderung zu unterstützen, ist knifflig. Rechenzentren verwenden im Durchschnitt mehr als 90 Milliarden Kilowattstunden Strom pro Jahr. Das Problem ist so groß, dass die Forscher von Climate Home News vorausgesagt haben, dass innerhalb von 10 Jahren 3,5 % der weltweiten Emissionen von Geräten stammen könnten, die mit dem Internet verbunden sind.

Wie wird dieses Problem also gelöst? Interessanterweise handelt es sich bei zwei Antworten um Wasser – traditionell nicht etwas, das sich gut mit Strom vermischt!

Die Flut des Energieverbrauchs eindämmen

Aruba S.p.A ist das führende Unternehmen in Italien für mehrere Internetdienste, einschließlich Rechenzentren. Sie verwalten über 2 Millionen Domains, mehr als 7 Millionen E-Mail-Konten und rund 5 Millionen Kunden. Man kann mit Sicherheit sagen, dass sie viele Daten verarbeiten. Um ihren Energieverbrauch zu steuern, beziehen alle Zentren zu 100 % erneuerbare Energien.

Ihr neuestes Zentrum ist der größte Rechenzentrums-Campus in Italien, und es ist auch ein perfektes Beispiel dafür, wie Innovation und intelligente Partnerschaften nachhaltige Lösungen bieten können. In Zusammenarbeit mit FIAMM (ein Unternehmen der Hitachi-Gruppe) wählte Aruba Bergamo als neuen Standort. Dort befand sich sowohl eine neue Photovoltaikanlage – auch Solarpark genannt – als auch ein bestehender Staudamm. Diese beiden erneuerbaren Quellen decken zusammen den gesamten Energiebedarf des Zentrums. Die Aufgabe von FIAMM bestand darin, Batterieblöcke für das Zentrum bereitzustellen, in denen diese Energie gespeichert würde. Sie sind weltweit bekannt für ihre Fähigkeit, den Energieverbrauch zu optimieren und den Raum optimal zu nutzen. Und das Ergebnis? Eine vollständig grüne Lösung für die Speicherung der Energie, die das Rechenzentrum benötigt, um zukünftig betrieben zu werden und zu wachsen.


Aruba ist nicht allein in seinen Bemühungen, die Datenindustrie aufzuräumen. Microsoft Industry schlagen mit ihrer revolutionären Idee zum Speichern von Daten Wellen. Microsoft erforscht die Idee, Rechenzentren auf dem Meeresboden zu bauen. Die Vorteile von Rechenzentren unter Wasser haben zwei Vorteile. Erstens verbraucht das Rechenzentrum – obwohl es so leistungsfähig wie mehrere tausend High-End-Consumer-PCs ist – nur wenig Energie, da es auf natürliche Weise gekühlt wird und sein Energiebedarf durch erneuerbare Gezeitenturbinen und Wellenenergiekonverter gedeckt werden kann. Zweitens: Da mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung innerhalb von 193 Kilometern von der Küste lebt, bedeutet ein näheres Rechenzentrum eine schnellere und reibungslosere Internetnutzung.

Die Datenwelt wird eindeutig mit innovativen Lösungen zur Reduzierung ihres CO2-Fußabdrucks überschwemmt. Andere Branchen sollten diesem Beispiel folgen. Das Carbon Majors Report fand 2017 heraus, dass allein 100 Unternehmen für 71 % der weltweiten Emissionen verantwortlich waren. Solche Unternehmen müssen innovative Lösungen hervorbringen, damit echte Umweltveränderungen geschehen können.