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Social Innovation

Warum die Zukunft der Sicherheit in unseren Fingern liegt

Durch die weitere Verbreitung der Technologie und elektronischen Zahlungsweisen wird biometrische Sicherheit immer wichtiger. Die Fingervenenidentifikation ist eine der sichersten Arten der Biometrik - aber was ist das und wie funktioniert das?

Why the future of security lies in your fingers

2017 feiern wir den 50. Geburtstag des ersten Geldautomaten der Welt in einer Filiale der Barclays Bank in London. Obwohl sich dieses einfache System als bemerkenswert effizient erwiesen hat, wird die steigende Nachfrage nach Sicherheit dafür sorgen, dass biometrische Systeme auf dem Vormarsch sind.

Es gibt den wachsenden Wunsch danach, widerstandsfähigere Sicherheitssysteme einzusetzen und Biometrik wird weit verbreitet als effektivste Art angesehen, Identitätsdiebstahl zu verhindern. Daher hat Hitachi VeinID erschaffen, ein System, das Infrarotlicht nutzt, um die einzigartige Venenstruktur im Finger einer Person zu scannen und so seine Identität zu bestimmen.

Unsere Venen sind im Innern unseres Körpers, überwiegend unsichtbar für das menschliche Auge und nicht einfach erreichbar, was es extrem schwierig macht, sie zu fälschen und unmöglich, sie zu manipulieren. Die Venenstrukturen in jedem Finger sind für sich auch einzigartig, so dass Einzelpersonen mehrere Finger als „Backup“ für den Authentifikationsprozess speichern können. Die Registrierung wird noch nicht einmal durch schwitzige, fettige oder schmutzige Finger beeinträchtigt. Kunden können auch einen ihrer Finger als „Stressfinger“ registrieren, den sie nutzen, wenn sie unter Zwang stehen. Wenn beispielsweise ein Krimineller jemanden dazu zwingt, Geld abzuheben, kann der Kunde seinen Stressfinger nutzen, der von der Bank erkannt wird, die dann eine automatische Gegenmaßnahme auslösen kann, zum Beispiel, den Geldautomaten zu schließen und eine „Außer Betrieb“-Mitteilung anzuzeigen.

Aus Nutzersicht ist die Technologie auch schneller und bequemer als viele andere. Sie fordert nicht, dass sie irgendwelche Informationen erinnern oder bestimmte Gegenstände mit sich herumtragen, die sie vergessen könnten. Die Daten, die übertragen werden müssen, sind nur etwa 400 bytes, d. h. die Identität des Nutzers ist in weniger als einer Sekunde bestätigt. Die Sensoren können auch klein genug sein, um sie tragbar zu machen.

Die Technologie kann auch über die traditionelle Sicherheit hinaus nützlich sein. Die Einfachheit der Fingervenenidentifikation kann die Nutzung in Schulen ermöglichen, um Schüler zu überwachen, und in der Zukunft könnte sie auch genutzt werden, um Kartenzahlungen abzuwickeln, Schlüssel und Codes für die Zugangskontrolle und möglicherweise sogar Internetpasswörter zu ersetzen.

Wenn Technologie in unserem Leben zentraler wird, beispielsweise durch das Internet der Dinge und autonome Fahrzeuge, wird auch die Notwendigkeit größer, sie abzusichern. Technologien wie Fingervenenerkennung werden eine zentrale Bedeutung für die zukünftige digitale Revolution haben.

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