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Hitachi

Social Innovation

Interview - John O'Brien

John O’Brien, Executive Vice President von Hitachi Consulting Europe, erläutert seine Sichtweise hinsichtlich der Herausforderungen für die Kommunikation in einem ko-kreativen Projekt und verdeutlicht den Mehrwert, den ein erfahrungsreiches Beratungsunternehmen für solche Projekte im Hinblick auf das Zusammenführen von Beteiligten und technologischen Lösungen mitbringt.

Q. Wie wichtig ist das Konzept „Co-Creation“ für Hitachi Consulting als Mittel für Innovationsförderung?

JOB: Neben Co-Creation mit Kunden, arbeitet Hitachi Consulting auch mit anderen Unternehmen des Hitachi Konzerns viel in ko-kreativer Weise zusammen. In Großbritannien zum Beispiel arbeitet Hitachi Consulting mit Hitachi Rail in einem bedeutenden Bahnprojekt zusammen, um ein präventives Wartungssystem für Hochgeschwindigkeitszüge mittels erfasster Daten und der Technologie des Internets der Dinge zu erschaffen. Das Ziel ist letztlich ein System zu bauen, welches vorzeitig Störungen prognostizieren und Wartungsarbeiten im Voraus planen kann. Somit sind wir in der Lage unseren Kunden höchst zuverlässige und qualitativ hochwertige Lösungen und Produkte zu bieten. Co-Creation hat in diesem Projekt eine maßgebende Rolle gespielt, da Hitachi Consulting mit allen involvierten Unternehmen des Projektes zusammen gearbeitet hat, um die technischen Herausforderungen bezüglich der Erfassung und einer effektiven Nutzung dieser Daten zu meistern.

Q. Welche Herausforderungen bringt die Kommunikation in groß angelegten ko-kreativen Projekten mit sich?

JOB: Eine der größten Herausforderungen ist, dass verschiedene Unternehmen unterschiedlich schnell und mit unterschiedlichen Ansätzen arbeiten. Es kann manchmal schwierig sein, die Informationsflüsse der verschiedenen beteiligten Organisationsstrukturen zu verstehen. Die Zusammenarbeit mit verschiedenen Kulturen – egal ob es sich dabei um Unternehmen aus anderen Kontinenten oder aus anderen Branchen handelt – kann die Herausforderungen noch erhöhen, da es um so mehr Zeit in Anspruch nimmt, neue Hierarchien zu verstehen und die beste Kommunikationsweise zu finden. Hier können einfache und offene Technologieplattformen von großer Hilfe sein.

Q. Ist es Ihrem Unternehmen leicht gefallen, diese neuen offenen Technologieplattformen zu integrieren?

JOB: Wir haben bemerkt, dass unsere jüngeren Mitarbeiter, insbesondere die frischen Hochschulabsolventen, die Benutzung dieser ko-kreativen Plattformen sehr intuitiv finden und dass sie allgemein im Hinblick auf Kollaboration, Reisen und neue Experimente viel aufgeschlossener sind, was uns sicherlich hilft, uns an diese neue Arbeitsweise anzupassen.

Da Hitachi Consulting ein eher dienstleistungsorientiertes Unternehmen in einem Konzern von hauptsächlich produktbezogenen Firmen ist, haben wir auch viel Erfahrung in der engen Zusammenarbeit mit Kunden – oft innerhalb ihres eigenen Unternehmens – und in der Anpassung maßgeschneiderter Lösungen für die individuellen Bedürfnisse der Kunden. Das kommt dem Co-Creation-Gedanken zugute, bei dem man viel hinterfragen muss, um die Bedürfnisse jedes Beteiligten zu verstehen und die Lösung dementsprechend maßzuschneidern. Durch unsere Beziehungen mit den anderen Unternehmen des Hitachi Konzerns verfügen wir auch über die idealen Voraussetzungen, um zu verstehen, wie Operational Technology (OT) und IT am Besten in solche Projekte eingebracht werden können.

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