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Hitachi

Social Innovation

Der Auswirkung des Einkaufens nimmt ab

Es muss ein Ausgleich zwischen Umweltkosten und Bequemlichkeit ermittelt werden.

Einkaufen - es gibt diejenigen, die es lieben und diejenigen, denen es eher ein Gräuel ist. Wie auch immer, niemand kann leugnen, dass es eine große Rolle in unseren Leben spielt.

Eine kürzlich durchgeführte Umfrage deutet darauf hin, dass britische Frauen sich um die achteinhalb Jahre ihres Lebens Einzelhandelstherapie gönnen. Online hat der europäische Markt allein im Jahr 2016 einen Wert von 201,9 Mrd. GBP erreicht .

Einkaufssüchtige können die Bequemlichkeit genießen, Einkäufe an ihre Haustür geliefert zu bekommen, jedoch führt all dieser Konsum zu Kosten für die Umwelt. Experten haben ermittelt, dass die „letzte Meile“, also die Endauslieferungsstrecke von einem Verteilerzentrum zu Ihrem Zuhause, die gravierendsten Auswirkungen hat. Wie kann der Einzelhandel also die Bequemlichkeit mit den Umweltauswirkungen wieder in den Einklang bringen?

Mit Hilfe neuer Technologien arbeitet die Einzelhandelsbranche daran, die Umweltkosten von Lieferfahrten zu reduzieren, indem die Verteilgenauigkeit, die Bestellprozesse und die eingesetzten Fahrzeuge verbessert werden.

Beim ersten Mal alles richtig machen, jederzeit

Bevor der Konsument überhaupt ein Produkt sieht, belastet das Einkaufen bereits die Umwelt, und zwar durch verschwendete Fahrten in der Lieferkette, die durch Aufladen des falschen Produkts in das Lieferfahrzeug entstanden sind. Um die Bewegung riesiger Gütermengen genauer und effizienter zu gestalten, hat Hitachi den autonomen mobilen Doppelarmroboter entwickelt. Dieser Roboter ist in der Lage, Gegenstände aus Regalen in Lagerhäusern zu entnehmen, selbst dort, wo viele verschiedene Arten von Produkten aufbewahrt werden. Dieser „Lagerraum-Held“ ist supergenau, das heißt, die richtigen Produkte finden ihren Weg auf die Lieferfahrzeuge und zum Kunden. Das bedeutet weniger vergebliche Lieferungen - gute Nachrichten für den Verbraucher und für die Umwelt.

„Probieren Sie es, bevor Sie kaufen“ hat jetzt eine ganz neue Bedeutung bekommen

Der Kauf eines neuen Produkts im Internet ist immer mit einem kleinen Risiko verbunden. Zum Glück jedoch beseitigt Smart-Tech die Spekulation.

Künstliche Intelligenz wird von Onlinehändlern verwendet, um Kundenempfehlungen basierend auf früheren Einkäufen abzugeben, so dass Käufer leichter entscheiden können, was sie kaufen möchten. Sie können jetzt sogar ausprobieren, bevor Sie online kaufen. Vor Kurzem hat Ikea die App „Place“ eingeführt, mit der man virtuelle Möbelmodelle in die eigenen vier Wände stellen und mit der Smartphone-Kamera mit Augmented Reality (AR) betrachten kann. Indem Kunden die Möglichkeit gegeben wird, über 2.000 Produkte vor dem Kauf zu visualisieren, hat Ikea im digitalen Zeitalter die Idee von „Probieren Sie es aus, bevor Sie kaufen“ neu konzipiert. AR ermöglicht die Skalierung von Produkten nach unterschiedlichen Raumdimensionen mit einer Genauigkeit von 98 % und wird so genau betrachtet, dass Kunden ihre Textur und Farbe sehen können und wie Licht und Schatten auf Möbeln sichtbar sind. Es ist daher weniger wahrscheinlich, dass Kunden den Artikel zurückgeben und eine verschwendete Reise vermieden wird.

Die letzte Meile elektrifizieren

Es ist unwahrscheinlich, dass wir unsere Online-Einkaufsgewohnheiten über Nacht ändern werden. Glücklicherweise versprechen elektrische und andere emissionsfreie Fahrzeuge, die letzte Meile noch umweltfreundlicher zu machen. „Letzte-Meile-Fahrten“ fallen typischerweise innerhalb der 100-Meilen-Reichweite von Elektrofahrzeugen, wodurch sie sich gut als Lieferfahrzeuge eignen. In Europa unterstützt das Projekt Frevue die Einführung von Elektrofahrzeugen zur Demonstration und Bewertung innovativer Stadtlogistiklösungen. Letztendlich strebt das Projekt an, „bis 2030 im Wesentlichen CO2-freie Stadtlogistik in den großen städtischen Zentren zu etablieren“.

Durch die Rationalisierung der Lieferkette, die Reduzierung von Abfällen und die Reduzierung von Emissionen trägt Smart Tech dazu bei, das Gleichgewicht zwischen unseren Einkaufsgewohnheiten und den Auswirkungen auf unseren Planeten wiederherzustellen. Es kann noch mehr getan werden, aber die Technologie ist die Antwort darauf, das schlechte Gewissen der Käufer gegenüber unserem Planeten zu überwinden.

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